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Sicherheit
Die hohe Kriminalität in Südafrikas Städten ist in letzter Zeit und besonders für Individualtouristen ein ernstzunehmenden Problem geworden.
Momentan ist die Situation noch nicht so schlimm, daß unbedingt von einem Südafrikaurlaub abzuraten wäre, allerdings kann die Stimmung sehr
schnell umkippen. Warnungen und Hinweise in der Reiseliteratur und von Reiseveranstaltern sollten unbedingt beachtet werden.
Auswärtiges Amt
Nach unseren eigenen Erfahrungen sollte man sich an folgendes halten:
- Nicht unnötig in die Großstädte fahren. Besonders von einem
Besuch der Städte Johannesburg, Pretoria und Durban
wird häufig abgeraten. Genaueres kann in diversen Reiseführern
nachgelesen werden.
- Nur die Hauptverkehrsstraßen nutzen. Auf keinen Fall auf irgendwelchen
Nebenstrecken durch die Townships fahren.
Falls man sich doch ungewollt in einem Township befindet (ist
uns einmal passiert, war eine sehr unangenehme Situation), sollte
man auf keinem Fall anhalten und immer das Geschehen um sich herum,
auch im Rückspiegel beobachten. Auch auf Hauptstraßen sollte man
nicht innerhalb der Townships anhalten. Am unsichersten sind die
Regionen Mpumgalanga sowie KwaZuluNatal. In Richtung
Nordwesten entspannte sich die Lage nach unseren persönlichen
Empfinden etwas.
- In den Städten nur vor größeren Supermarktketten anhalten und
einkaufen.
Zur Bekämpfung der Kriminalität werden von den Städten oftmals
"Aufpasser" beauftragt. Es sind zumeist Schwarze, die gegen ein
Trinkgeld für die Zeit des Einkaufens das Auto nicht mehr aus
den Augen lassen. Die meisten Geldautomaten werden ebenfalls bewacht.
In den Städten sind allgemein sehr wenige Touristen anzutreffen
und auch wenn nicht überall gleich direkte Gewalt befürchtet werden
muß, erkennt man am Verhalten der Einheimischen, daß man als Weißer
nicht sonderlich erwünscht ist.
In den Nationalparks ist die Lage insgesamt etwas
anders. Diese sind in sich geschlossene Gebiete, welche entweder
durch Zäune oder natürliche Begrenzungen wie z.B. Flüsse von den
umgebenden Siedlungen abgeschnitten sind. Der Zutritt erfolgt
gegen Gebühr über ausgewiesene Tore. Zudem sind in den staatlichen Parks
Angehörige beider Bevölkerungsgruppen mehr oder weniger gleichberechtigt nebeneinander
beschäftigt, wodurch die Konflikte in den Parks für Touristen nicht direkt spürbar sind.
Wer Zeit und einen langen Atem hat, dem sei an dieser Stelle die Autobiografie von Nelson Mandela
- Der lange Weg zur Freiheit - (Taschenbuchausgabe über 800 Seiten) empfohlen. Besonders
im ersten Teil des Buches wird sehr schön das Leben und die Verhältnisse im damaligen
Südafrika sowie das Aufkommen der Apartheit beschrieben.
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