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Krüger NP (3.Tag)
Am 20.8 starteten wir wieder sehr früh, da wir an diesem Tag die längste aber
laut Reiseliteratur wildreichste Strecke im Park zurücklegen wollten.
Nach ca. 1 Stunde war es auch soweit, wir standen im Stau. Im Krüger
Park ist das im Vergleich zu deutschen Verhältnissen etwas positives,
denn es bedeutet, daß Raubkatzen in der Nähe sind. Tatsächlich sahen
wir darauf hin ein bräunlich-wuscheliges Etwas im Savannengras. Es
war ein Löwe, der hinter einem kleinen Hügel abgewandt von der Straße
lag. Der Rummel wurde uns dann aber zuviel und so wir fuhren weiter.
Um die Mittagszeit erreichten wir das Camp Lower Sabi. Da die
meisten Camps am Fluß liegen, ergeben sich auch dort gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten.
Wir standen am Rand des Camps und ließen unseren Blick dem Verlauf
des Flusses entlang gleiten, als plötzlich eine Herde von ca. 20 Elefanten
aus dem Gebüsch auftauchte, ein Bad nahm und anschließend wieder im
umliegenden Dickicht verschwand.
Um ca. 1 Uhr Mittags erreichten wir eine kleine Anhöhe in den Lebombo-Bergen
im Osten des Krüger Parks. Hier hatte man einen grandiosen Ausblick
auf die Savannenlandschaft des südlichen Krüger-Parks, welcher sehr
stark an die Anfangsszene des Films "Die Götter müssen verrückt sein"
erinnert.
Wir fuhren weiter und bogen kurze Zeit später in eine kleine Schotterpiste
ein, die durch ein vom Buschfeuer verbranntes Gebiet führte. Die Landschaft
sah auf den ersten Blick eher trist aus und wir fragten uns ob das
eine gute Idee war, gerade hier lang zu fahren, als eine riesige Herde
von Zebras, Giraffen und Impalas auftauchte. Es heißt, in der Nähe
von großen Huftierherden sind auch die Raubtiere nicht weit entfernt.
Und so war es auch. Als wir mit unserem PKW durch die nächste Kurve
fuhren, tauchte am Horizont der erste Löwe auf. Wir stellten uns und
unsere Kameras in Position, als wenig später ca. 10 m von uns entfernt
2 weitere Löwen auftauchten und seelenruhig die Straße überquerten.
In der Ferne sahen wir Geier am Himmel kreisen. Die Löwen legten sich
ein paar Meter von der Straße entfernt auf Lauer und beobachteten
etwas, was unserem Blick leider verwehrt blieb.
Die anschließende Fahrt zum Berg en Dal-Camp war weniger spannend.
Außer Impalas, Giraffen, 2 Elefanten und jede Menge Staub war nicht
viel zu sehen.
Weiterführende
Informationen:
Krüger Park - sehr umfassende Webseite über den Krüger Park, engl.
Dickköpfige Dickhäuter kehrten
zurück -
Bericht Neue Ostnabrücker Zeitung
Hoffnung für Afrika -
aus National Geographics
Rückkehr der wilden Tiere - Artikel über Peace Parks am Beispiel Krüger NP
Great Limpobo Transfrontier
Park - Webseite über den zukünftigen erweiterten Krüger National Park
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