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Krüger NP (2.Tag)
Krüger NP (3.Tag)
Am 19.8.2000 verließen wir die Tinshaba Lodge und fuhren in den mittleren
Teil des Krüger NP. Wir fuhren bei Orpen Gate in den Park.
War die Vegetation am Vortag noch relativ grün und dicht, bewegten
wir uns heute im Bereich der Trocken- und Dornen-
savannen. Im Verlaufe eines Tages kann man im Krügerpark problemlos
3-5 Vegetationszonen durchqueren. Der Bewuchs ändert sich ständig,
je nach Boden-
zustand und Wassergehalt. Allgemein läßt sich sagen, in Richtung Süden
wird der
Park trockener und ausgedörrter und je weniger und niedriger das "Gestrüpp"
ist, um so besser lassen sich die Bewohner des Parkes ausfindig machen.
Die höchste Bestandsdichte ist aber nach Aussage der Literatur, was
auch durch eigene Beobachtungen betätigt werden kann, im mittleren
Teil des Parkes anzutreffen.
Wir fuhren entlang des Tinshaba Rivers auf einer Schotterpiste
und obwohl Winter und damit Trockenzeit war, versank unser Auto in
den riesigen Pfützen entlang des Weges. Die erste Stunde im Park haben
wir an diesem Tag, mit Ausnahme von einer Giraffen-
mutter mit Jungen (Jungtiere sind selten zu dieser Jahreszeit) kaum
etwas gesehen. An einem Aussichtspunkt mit Blick auf dem Tinshaba
Rivers konnten wir eine große Anzahl riesiger Krokodile beobachten.
Nach kurzer Rast an einem Picknickplatz, wo
wir von Glanzstaren unterhalten wurden, begegnen wir noch Wasserbüffeln,
Giraffen, Zebras, Impalas, Gnus und Pavianen.
Nachmittags gegen 15:00 Uhr fanden wir ca. 30 bis 40 Meter von der
Straße entfernt 2 Geparden im Unterholz liegen. Leider waren wir nicht
die einzigen vor Ort. Es waren mit uns noch ca. 5 andere Autos an
Ort und Stelle.
Die Geparden lagen versteckt im Dickicht und waren mit bloßem Auge
schwer zu sehen. Ein Gerangel um die besten Aussichtsplätze begann.
Die Beifahrer kletterten halb aus dem Fenster um besser sehen zu können
- aussteigen darf man ja nicht! Da die zwei Raubkatzen träge im Gebüsch
lagen und nicht die geringsten Anstrengungen unternahmen sich zu bewegen,
fuhren wir bald weiter. Geparden sind die schnellsten Säugetiere der
Erde (120 km/h schnell). Leider konnten wir uns davon kein Bild machen.
Wir haben sie nur schlafend im Gebüsch liegen sehen.
Nach einer Fahrtzeit von ca. 30 Minuten erreichten wir das Olifants
Camp. Es ist von den staatlichen Camps das teuerste im gesamten
Krüger Park. Von hier hat man einen herrlich Ausblick über den Krüger
NP und den Olifants River. Im rötlichen Abendlicht durchfuhren
wir noch eine weitere schöne Flußlandschaft Wir sahen in der
Dämmer-
Dung eine Gruppe Elefanten im hohen Gras stehen, sowie eine Hyäne
die zu nächtlich Jagd aufbrach und unter den umstehenden Huftieren
für Aufregung sorgte. Ein riesiges Warzenschwein verhalf uns dann
rasch zum endgültigen Aufbruch, nachdem es sich grunzend und
drohend auf unser Auto zu bewegte. Bei Anbruch der Dunkelheit, ca.
5 -10 Minuten vor Torschluß, erreichten wir eines der größten Camps
im Park, das Satara Camp.
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