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Krüger
Nationalpark
Krüger NP (2.Tag)
Der Krueger Park ist nach Yellowstone der zweitälteste NP der
Welt und befindet sich im Nordosten Südafrikas. Er erstreckt sich
auf einer Fläche von 20.0000 qm vom Crocodile River im Süden
zum Limpopo-Fluß im Norden. Aufgrund seiner
Größe beinhaltet der Park unterschiedliche Vegetationszonierungen.
Dominieren im südlichen und mittleren Teil des Parkes Dornen- und
Grassavannen, geht der Park im Norden in dichteres Buschland über.
Der Wildreichtum des Krüger-Parkes ist beeindruckend. Es leben hier
14 Reptilienarten, 507 Vogelarten und 147 Säugetiere, darunter die
Big Five Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant.
Thinshaba Lodge
Am 17.8.2000 landeten wir gegen 9.00 MEZ auf dem Johannesburger Flughafen Jan Smuts. Nach ca. 8 bis 9 -stündiger Fahrt mit einigen kleinen Umwegen
erreichten wir die Tinshaba Lodge. Die Besitzer, ein Brüderpaar
aus den Niederlanden stammend, waren erstaunt zu der Jahreszeit überhaupt
Gäste zu bekommen. Dementsprechend leer war es auch auf der Lodge.
Alle wirkte sehr luxuriös, wir waren mit Hotelgut-
scheinen unterwegs (dem sogenannten "Gute-Laune-Multipass"), aber
die Besitzer störte das nicht.
Da wir die einzigen Gäste auf der Farm waren, gab man sich besondere
Mühe. Gleich am ersten Abend unternahmen wir mit einem der Besitzer
einen 2-stündigen Nigthdrive. Wir fuhren kreuz und quer mit dem
Landrover durch das Gelände der Farm. Wir beobachteten u.a. Wasserbüffel,
Gnus, Impalas Wasserböcke und Dickdick's. Der Besitzer erzählte
viel über die Gegend, seine Lodge und die Arbeit auf der Farm. Zum
Sonnenuntergang kletterten wir auf einen kleinen Hügel, ein Picknick
war vorbereitet. Anschließend ging die Fahrt durch die Nacht weiter.
Zum Abendessen gab es ein reichhaltiges 3-Gänge-Menü (zum Preis
von ca. 20,-DM!!)
Krüger NP (1. Tag)
Am nächsten Tag starteten wir in aller Morgenfrühe unseren ersten Ausflug in den
Krüger NP. Wir überquerten bei Phalaborwa das Gate und folgten
einer gut ausgebauten Asphaltstraße. Gleich wenige Meter hinter dem
Gate kreuzte die erste Giraffe unseren Weg. Wenig später begegneten
wir Warzenschweinen, Impalas, einem Kampfadler sowie der Kleinen Trappe.
Nach ca. 2 Stunden erreichten wir das Letaba-Camp am Letaba-River.
Es war Mittag und trotz der "kühlen" Jahreszeit ca. zwischen 25° und
30°C warm.
(Es ist wichtig in regelmäßigen Abständen ein Camp zu erreichen, um
die Wasservorräte aufzufrischen, die Füße zu vertreten etc. -
im Park ist das aussteigen - außer an extra dafür vorgesehenen Plätzen
strengstens untersagt. Daran sollte man sich auch unbedingt halten.
Später im Kalaharie NP sahen wir Fotos von einer Familie, wo der Familienvater
gerade von Löwen zerfleischt wurde. Er war aus dem Auto ausgestiegen,
um die Löwen besser vor die Kamera zu bekommen.)
Später fuhren wir weiter Richtung Olifants Camp - entlang des
Olifants-River. Hier sahen wir Paviane, Gnus, Zebras, Flußpferde
und wie fast überall Impalas. Nachmittag sahen wir auch einmal einen
Löwen die Straße entlang laufen. Einen Löwen in den Tierparks von
Südafrika zu sehen, ist für die meisten Touristen das absolute Highlight
Im einfachen PKW lohnt es sich kaum das Gelände nach den Raubkatzen
abzusuchen, man sollte lieber auf entgegenkommende Fahrzeuge achten.
Viele geben Lichthupe, wenn sie etwas gesehen haben und wenn man plötzlich
im Stau steht ist die nächste Raubkatze sicher nicht weit entfernt.
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