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Gamedrive
Gamedrive bedeutet nichts anderes, als tagsüber im eigenen PKW oder auch im gemieteten
Jeep im Park umherzufahren und Wild (Game) zu beobachten. Vorzuziehen
und von den meisten Gästen auch praktiziert, ist die Fahrt im eigenen
PKW, Kleinbus oder Jeep. Der Vorteil, man kann sich die Zeit selber
einteilen und die Wegeroute selbst bestimmen. Ob und wieviel Wild
man sieht, ist nicht beeinflußbar und fast reine Glückssache.
Bei der Fahrzeugmietung ist ein 4x4 Geländewagen dem herkömmlichen
PKW vorzuziehen. Erstens sitzt man höher und kann besser das Gelände
überschauen, und zweitens bietet sich damit auch die Möglichkeit unwegsame
Sand und Geröllpisten entlangzufahren (z.B. interessant im Nordwesten
Südafrikas - Richtung Namibia).
Grundsätzlich ist frühmorgens und spätabends die Wahrscheinlichkeit
Raubtiere anzutreffen höher, als in der größten Mittagshitze. Allerdings
kann man hierfür keine generelle Aussage machen. Fast alle Raubtiere
fanden wir um die Mittagszeit irgendwo im Gras liegen. Die gängigen
Ratschläge in der Reiseliteratur, wie z.B. an Wasser-
löchern zu sitzen und auf die Tiere zu warten (irgendwann müssen
sie ja mal zum trinken kommen) führen nicht immer zum Erfolg. In regenreichen Jahren ist z.B. im Krügerpark soviel Wasser
vorhanden, daß selbst in der Trockenzeit die Tiere nicht auf die Wasserlöcher angewiesen sind.
Vor allem im Krügerpark macht es keinen Sinn, mit dem Fahrzeug die
Straße entlang zu kriechen und jeden Busch abzusuchen. Bei der Größe
des Parkes ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß sich die Tiere gerade
irgendwo ganz anders aufhalten.
Zum Ende der Trockenzeit sind die abgebrannten und frisch ausgetriebenen Gras- und Buschflächen oftmals Orte, an denen sehr viele
Antilopen, Gnus und Zebras und in dessen Folge eventuell auch Raubkatzen aufzufinden sind.
Die Schließzeiten an den Toren sollte man unbedingt einhalten, andererseits
könnte es sehr unangenehm werden. Leider wird es gerade abends zum
Sonnenuntergang, wenn die Raubkatzen zur Jagd aufbrechen, noch einmal
interessant im Park. Manche Tiere, wie z.B. Hyänen sieht man auch
nur abends oder nachts.
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